Hirschhorn. Einen rundum gelungenen und geschichtsträchtigen Ausflug erlebten kürzlich rund 40 Mitglieder und Freunde des Freundeskreises Langbein’sche Sammlung und Heimatmuseum Hirschhorn sowie der Freunde der Hirschhorner Altstadt. Gemeinsam machten sich die geschichtsinteressierten Teilnehmer auf den Weg zur Burg Zwingenberg, um tief in die gemeinsame Historie der Region einzutauchen.
Bei bestem Ausflugswetter und strahlendem Sonnenschein bot die majestätisch über dem Neckar thronende Festung eine traumhafte Kulisse. Doch nicht nur die Optik stimmte, auch das Programm begeisterte: Vor Ort wartete eine äußerst interessante und ausführliche Führung auf die Gruppe, die keine Fragen offenließ.
Eine tief verwurzelte Verbindung
Im Mittelpunkt des Rundgangs stand die enge historische Verknüpfung zwischen Hirschhorn und Zwingenberg. Die Teilnehmer erfuhren viele faszinierende Details über die Rolle der Hirschhorner Ritter. Diese waren es nämlich, die die Burg nach ihrer Zerstörung im 14. Jahrhundert nicht nur wiederaufbauten, sondern sie im Laufe der Zeit auch zu einem stattlichen Schloss umgestalteten. Die architektonischen Spuren und der Einfluss der Hirschhorner Adeligen sind noch heute an vielen Ecken der Anlage sichtbar und wurden während der Führung von Silke Rieger lebendig erklärt.
Ein gelungener Tag der Gemeinschaft
Nach der lehrreichen Tour durch die historischen Mauern waren sich alle rund 40 Mitreisenden einig: Der gemeinsame Ausflug war ein voller Erfolg. Er bot nicht nur jede Menge neuen Wissensstoff über die Heimatgeschichte, sondern stärkte auch die wunderbare Verbindung und den Austausch zwischen den beiden Hirschhorner Traditionsvereinen.
Die Einkehr in eine Gundelsheimer Besenwirtschaft bot den Teilnehmer einen rundum gelungengen Abschluss.
Ein herzlicher Dank gilt allen Organisatoren und den Verantwortlichen auf Burg Zwingenberg für diesen unvergesslichen Tag.


















